(English) multipathing on IBM BladeCenter with IBM DS3200

I recently had to install Ubuntu (10.04 LTS to be precise) on a HS21 Blade installed in an IBM BladeCenter E and attached to an IBM DS3200 Storage using SAS. The storage was attached to the server using 2 SAS-Connections, so using multipath to protect against hardware failure was an good thing to implement. But unfortunately using multipathing on Linux is not quite straight forward and the list of easy-to-follow howtos is sparse (a good example i mostly used is found here). Another problem was, that the system has no local storage and so had to boot from the SAN aswell. So here is how i created my configuration and made the System boot and work.

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snmpd syslog spam

Auf Debian-basierten Systemen wird in der standartmäßigen Konfiguration jede Nachricht des snmpd nach syslog in die /var/log/daemon.log geloggt. An sich ist das eine gute Sache, allerdings wird dadurch auch jede Verbindung geloggt, was doch etwas unangenehm werden kann. Gerade bei snmpwalks oder auch snmp-basierten checks von Nagios häufen sich die Logmeldungen.

Jul 11 16:24:56 www1 snmpd[2120]: Connection from UDP: [10.50.0.1]:56686->[10.50.0.11]
Jul 11 16:25:27 www1 snmpd[2120]: last message repeated 965 times

Abhilfe gibt es in der Form, das man dem snmpd sagt, dass er erst ab einem bestimmten Level loggen soll. Bei Debian/Ubuntu findet man die Einstellungen in der Datei /etc/default/snmpd. Die Standarteinstellung für die Optionen für den snmpd sehen dabei momentan so aus:

SNMPDOPTS='-Lsd -Lf /dev/null -u snmp -g snmp -I -smux -p /var/run/snmpd.pid 127.0.0.1'

Für uns interessant ist im Grunde nur der Parameter “-Lsd”. Dieser besagt, das alles Logging (L) über Syslog (s) Laufen soll, und zwar in die Daemon (d) Facility. “-Lf /dev/null” deaktiviert dazu noch das logging direkt in eine Datei. Um das Logging jetzt auf bestimmte Prioritäten zu beschränken, ändert man das “-Ls” in “-LS”. Der Parameter erwartet vor der Facility jetzt noch eine Priorität, entweder ab welchem Level geloggt werden soll, oder eine von-bis Angabe. Um alles ab Warnungen zu loggen, ändert man den Paramter auf -LS4d. Die komplette Zeile könnte nun so aussehen:

SNMPDOPTS='-LS4d -Lf /dev/null -u snmp -g snmp -I -smux -p /var/run/snmpd.pid'

Nach einem neustarten des snmpd werden nun die Verbindungen nicht mehr geloggt. Ich merke dabei zur Sicherheit nochmal an, dass ein snmpd niemals “einfach so” übers Internet erreichbar sein sollte, da bis snmp v2 alles einfach nur Klar-Text ist.

Die komplette Dokumentation findet man unter Ubuntu in der manpage snmpcmd(1) unter “LOGGING OPTIONS”.

PHP-Sessions in memcached speichern

Sessions in PHP sind schon eine feine Sache, allerdings kann es problematisch werden, wenn man vor einer Anwendung einen Load-Balancer hat. Dann muss man entweder seine eigenen Session-Handler mittels session_set_save_handler schreiben, was allerdings einige Zeit verschlingen kann, oder auf bereits vorgefertigte Handler ausweichen.

Memcached hat sich auf der anderen Seite hat sich zum cachen von Daten schon mehrfach beweisen und es bietet sich für das Speichern von Sessions direkt an – und das beste ist, dass es dafür schon direkt einen Session-Handler in der PHP-Extension memcached gibt und die Installation davon bei Debian/Ubuntu schon fast trivial ist.

Einen Nachteil hat das ganze allerdings: Man sollte den memcached-Server nicht “mal eben” neu starten, weil dann alle darin gespeicherten Sessions verloren gehen. Um das zu verhindern, muss man allerdings eine Lösung einsetzten die einen persistenten Speicher verwenden, wie z.B. memcachedb oder membase.

Auf dem Server, der die Sessions mittels memcached speichern soll, muss erstmal memcached installiert werden

apt-get install memcached

Auf dem Client (auf dem die PHP-Scripte liegen) jetzt noch die memcached-extension für php installieren

apt-get install php5-memcached

Jetzt muss in der php.ini nur noch eingestellt werden, dass der “memcached”-Handler für php-Sessions verwendet werden soll und welche Adresse der memcached Server hat. Dazu einfach die /etc/php/apache2/php.ini bearbeiten.

[Session]
session.save_handler = memcached
session.save_path = "10.50.0.2:11211"

Sessions werden jetzt unter der IP-Adresse gespeichert, die bei session.save_path angegeben ist. Anstatt einer einzelen IP kann man auch eine Komma-separierte Liste mit IPs angeben, die als Pool verwendet werden, z.B. “10.50.0.2:11211,10.50.0.3:11211″. Die beiden memcached-Server können auch auf der gleichen IP auf unterschiedlichen Ports liegen, allerdings verliert man dadurch den Vorteil, dass einer der Server wegbrechen kann.

Jetzt nur noch den apache neu laden, dass die Einstellungen auch angewendet werden.

apache2ctl graceful

Fertig – ab jetzt werden die Sessions direkt in memcached gespeichert.

Ubuntu 10.04

Alle 2 Jahre wieder – jetzt gibt es das langerwartete, neue Long Term Support-Release von Ubuntu. 10.04 wurde gestern offiziell veröffentlich und ist zum download verfügbar.

Das LTS-Release bietet, im Gegensatz zu den normalen releases, 5 Jahre Updates an. Das ist gerade bei Servern interessant,  bei denen weniger release-updates weniger Kopfschmerzen und weniger Arbeit für den Admin bedeuten. Normalerweise werden solche langen Supportperioden nur bei kostenpflichtigen “Enterprise”-Versionen angeboten, aber bei Ubuntu bekommt man die kostenlos.

Mein System hier werde ich die nächsten Tage dann wohl auch updaten :)