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snmpd syslog spamAuf Debian-basierten Systemen wird in der standartmäßigen Konfiguration jede Nachricht des snmpd nach syslog in die /var/log/daemon.log geloggt. An sich ist das eine gute Sache, allerdings wird dadurch auch jede Verbindung geloggt, was doch etwas unangenehm werden kann. Gerade bei snmpwalks oder auch snmp-basierten checks von Nagios häufen sich die Logmeldungen. Jul 11 16:24:56 www1 snmpd[2120]: Connection from UDP: [10.50.0.1]:56686->[10.50.0.11] Jul 11 16:25:27 www1 snmpd[2120]: last message repeated 965 times Abhilfe gibt es in der Form, das man dem snmpd sagt, dass er erst ab einem bestimmten Level loggen soll. Bei Debian/Ubuntu findet man die Einstellungen in der Datei /etc/default/snmpd. Die Standarteinstellung für die Optionen für den snmpd sehen dabei momentan so aus: SNMPDOPTS='-Lsd -Lf /dev/null -u snmp -g snmp -I -smux -p /var/run/snmpd.pid 127.0.0.1' Für uns interessant ist im Grunde nur der Parameter “-Lsd”. Dieser besagt, das alles Logging (L) über Syslog (s) Laufen soll, und zwar in die Daemon (d) Facility. “-Lf /dev/null” deaktiviert dazu noch das logging direkt in eine Datei. Um das Logging jetzt auf bestimmte Prioritäten zu beschränken, ändert man das “-Ls” in “-LS”. Der Parameter erwartet vor der Facility jetzt noch eine Priorität, entweder ab welchem Level geloggt werden soll, oder eine von-bis Angabe. Um alles ab Warnungen zu loggen, ändert man den Paramter auf -LS4d. Die komplette Zeile könnte nun so aussehen: SNMPDOPTS='-LS4d -Lf /dev/null -u snmp -g snmp -I -smux -p /var/run/snmpd.pid' Nach einem neustarten des snmpd werden nun die Verbindungen nicht mehr geloggt. Ich merke dabei zur Sicherheit nochmal an, dass ein snmpd niemals “einfach so” übers Internet erreichbar sein sollte, da bis snmp v2 alles einfach nur Klar-Text ist. Die komplette Dokumentation findet man unter Ubuntu in der manpage snmpcmd(1) unter “LOGGING OPTIONS”. |
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